GWaver
Google Wave Surfer
Google Wave Surfer
05. Aug
Wie gestern im offiziellen Google-Blog bekannt gegeben, wird Google die aktive Weiterentwicklung des Google Wave-Dienstes einstellen. Die Gründe lassen sich dem Post Update on Google Wave von Urs Hölzle, Senior VP Operations, entnehmen.
Der Dienst Google Wave wird nach eigenen Angaben noch bis Ende des Jahres betrieben und gepflegt. Was dann damit passiert ist noch unklar. Hölzle verweist auf die Partner und Entwickler, die auf den erarbeiteten innovativen Protokollen aufsetzend die Technologie weiterentwickeln und in ihren Produkten einsetzen.
Schade und enttäuschend, wie ich finde. Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Community sich der Sache annimmt und die gute Grundlage nutzt, um einen Fortbestand und eine Weiterentwicklung von Wave voran zu treiben.
02. Apr
Novells Enterprise-Kollaborationslösung Pulse beherrscht das Google Wave Protokoll. Damit dürfte Novell der erste Vendor sein, der Gebrauch vom Wave Federation Protocol in seinem Produkt macht.
Novell hat Pulse erstmalig in einer Keynote auf der Enterprise 2.0 in San Francisco, im November des letzten Jahres, vorgestellt. Letztlich hat man wohl bei Novell vor geraumer Zeit auch über eine moderne Echtzeit-Kommunikations- und Kollaborations-Plattform nachgedacht und dann nach Veröffentlichung des Wave Protokolls, dieses implementiert.
Pulse wird laut der Projekt-Website auch in einer Free-Version erscheinen, orientiert sich aber eher an Unternehmen und Projektteams. Es handelt sich augenscheinlich um eine Mischung aus Google Wave und Facebook.
In diesem kurzen Video erhält man einen sehr schönen Einblick in die Funktionalitäten von Pulse.
Und das Zusammenspiel von Google Wave und Novell Pulse wird in diesem Video demonstriert, das kürzlich im Google Wave Developer Blog veröffentlicht wurde. Man kann darin sehr schön erkennen, dass man unabhängig von der bevorzugten Web-Oberfläche alle Features des Wave-Protokolls nutzen kann.
Es zeigt sich jedenfalls, dass Googles Bestrebungen, Wave als offenen Standard zu etablieren, langsam erste Früchte tragen.
Übrigens hat die Betatest-Phase für Pulse wohl gerade begonnen und die Teilnehmer der BrainShare 2010 in Salt Lake City erhalten als erste einen exklusiven Testzugang. Mit einem Release dürfte also schon bald zu rechnen sein.
12. Mrz
Mir ist gerade aufgefallen, dass alle Wave-Bots in meiner Kontaktliste jetzt auch ein eigenes Avatar-Bild anzeigen. Bisher waren dort immer nur graue Silhouetten zu sehen.
Jetzt hat man also endlich die Möglichkeit, zu erkennen, welcher Bot sich in einer Wave aufhält, ohne mit der Maus alle Bilder zu überfliegen. Hier mal ein paar Bot-Bilder, die ich in eine Spiel-Wave gezogen habe:
Eine farbliche Abhebung des Namens oder des Hintergrundes in der Kontaktliste wäre aber trotzdem angebracht, da man nun auch nur noch den Namen, nicht aber die Adresse (z.B. blah@appspot.com) sieht.
Es zeigt sich jedenfalls, dass kontinuierlich weiter an Google Wave gefeilt wird.
12. Mrz
Vor einiger Zeit schon vom Google Wave-Team angekündigt (siehe meinen Beitrag vom 18. Januar 2010) ist seit heute endlich die Google Wave Extension Gallery online gegangen.
Damit wird der Zugriff auf einige der, für Google Wave verfügbaren, Extensions leicht ermöglicht. Extensions sind Erweiterungen für Google Wave, die – ähnlich wie so mancher Wave-Bot – mal mehr und mal weniger sinnvoll sind.
Standardmäßig stehen einem in Google Wave nur zwei Extensions zur Verfügung: das GoogleMap-Gadget und die Yes/No/Maybe-Abstimm-Extension. Seit der Veröffentlichung von Google Wave haben sich weltweit Programmierer daran gemacht, weitere Extensions zu entwickeln.
Einige davon hat Google nun in der Gallery zusammengefasst. Man kann wohl davon ausgehen, dass Google noch weitere Extensions darin aufnehmen wird.
Die Extension Gallery taucht als neuer Eintrag Extensions im Navigation-Panel auf. Technisch gesehen, handelt es sich dabei lediglich um eine abgespeicherte Suche nach group:google-wave-extension-gallery@googlegroups.com. In der Wave-Liste tauchen dann zu allen integrierten Extensions Waves auf.
Hier eine kurze Auflistung der derzeit 17 verfügbaren Extensions:
Diesen Gadgets bringt Google Wave großes Vertrauen entgegen. Wer weitere Gadgets ausprobieren möchte, der kann nach folgender Gruppe suchen: group:google-wave-extension-gallery-all@googlegroups.com Dort werden derzeit noch 9 weitere Extensions aufgelistet.
Es bleibt zu hoffen, dass Google sich anschickt, noch weitere Extensions in die Gallery aufzunehmen, denn das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht.
06. Mrz
Darauf haben viele von uns gewartet: Per EMail über Neuigkeiten aus der Wave-Inbox informiert zu werden.
Google hat das Bitten und Flehen der Anwender erhört und nun endlich in der Google Wave Preview eine entsprechende Funktion eingebaut.
Einrichten kann man die EMail-Benachrichtigung ganz einfach. Dazu klickt man einfach auf den Pfeil rechts neben dem Inbox-Link und wählt im erscheinenden Menü Notification an.
Es öffnet sich sogleich der Einrichtungsdialog, in dem man angibt, wie häufig und an welche EMail-Adresse die Benachrichtigungen gehen sollen. Hat man seine Einstellung vorgenommen, dann aktiviert man die Notification durch Klick auf den Save-Button.
Bei der Option Immediately wird man entsprechend in Beinahe-Echtzeit mit EMails bombardiert. Bei Hourly und Daily hingegen, wird über alle erfolgten Änderungen kommuliert informiert. Das schont das Postfach
Et voilà!
Hier eine Benachrichtigungs-EMail, wie ich Sie soeben bekommen habe.
Fertig ist der Lack! Natürlich ziehe ich einen echten Notifier vor, aber per EMail informiert zu werden hat den Vorteil, dass ich auch unterwegs mit meinem Mobile-Phone immer auf dem Laufenden bin.
14. Feb
Ich frage mich, was Google dazu bewogen hat, Buzz zu veröffentlichen.
Klar, es ist die direkte Antwort auf Twitter und Facebook. Aber ich dachte eigentlich, dass das mit Google Wave und entsprechenden Extensions und Gadgets erfolgen würde.
Ich probiere Buzz zur Zeit ja selbst aus. Ist sicherlich nicht schlecht.
Aber lieber wäre mir eine volle Integration verschiedenster Anwendungen in Wave, dank offener Protokolle und/oder APIs.
Mein Wort zum Sonntag.
08. Feb
Google Wave nicht im Browser laufen lassen zu müssen, das ist es, worauf ich (und so manch anderer Waver) noch warten. Mit dem Open Source QWaveClient könnte dieses Warten bald ein Ende finden. Das Projekt QWaveClient wurde von Torben Weis ins Leben gerufen. Es it ein auf der Qt-Library basierendes C++-Programm, das auf Windows, Linux und Mac-System läuft. Torben scheint kontinuierlich am QWaveClient weiterzuentwickeln, zumindest unterstellen das die vielen Commits im Projektrepository.
Derzeit ist es nicht möglich, sich mit QWaveClient an der Google Wave Preview anzumelden. Das liegt allerdings an Google und nicht dem Client. Stattdessen muss man andere FedOne-Server nutzen, oder seinen eigenen betreiben. Letzteres hatte ich neulich selbst probiert: Ist gar nicht weiter schwer.
Dieser Client ist kein stumper HTML-Wrapper, sondern stellt die Waves wirklich nativ dar. Er ist mittlerweile im Stande mit Gadgets umzugehen und bietet Kontaktliste, Wave-Liste und Wave-Inhaltsansicht.
Laut Torbens Antwort auf meine Anfrage, wann denn eine neue (Windows-Build) Version veröffentlicht würde, ist noch diese Woche mit einem neuen Release zu rechnen. Der letzte Windows-MSI-Installer ist vom 6. Dezember vergangenen Jahres.
01. Feb
In den letzten beiden Wochen wurden vom Google Wave Notifier zwei Updates durchgeführt. Es handelt sich dabei wieder um Bugfixes. Als einzige Erweiterungen werte ich die Fähigkeit, auch den Google Chrome als Browser auswählen zu können. Seltsamer weise tauchen bei mir in der Browser-Liste jetzt werde Internet Explorer noch Firefox auf. Aber das ist halb so wild, denn ich benutze für Wave sowieso den Chrome.
Hier noch der Auszug aus dem Changelog:
Und wie immer gilt, wer den Notifier schon hat, der braucht sich um das Update nicht zu kümmern, das macht er dann selbst.
21. Jan
Einen weiteren Wave Notifier für Windows hat Danny Tuppeny geschrieben. Unglücklicherweise heißt dieser auch Google Wave Notifier, was sich ein bisschen mit diesem Tool beißt.
Das Programm benötigt das .NET-Framework 3.5 und ist keine 300 KByte groß. Nach der Installation und Einrichtung platziert es ein Icon im Systray der Taskleiste und zeigt dort die Anzahl ungelesener Waves bzw. Blips an.
Mit einem Ballon kriegt man einen Teaser der neuesten Nachrichten angezeigt. Klickt man darauf öffnet sich diese Wave im Browser.
Beim Doppelklick auf das Icon öffnet sich der eingestellte Browser mit der Inbox in Google Wave.
Was dieses Tool sehr positiv auszeichnet ist die Mehrsprachigkeit. Schon jetzt werden über ein Dutzend verschiedene Sprachen (natürlich auch Deutsch) unterstützt.
Ob ein Benutzer sich in Wave an- bzw. abgemeldet hat, teilt diese Notifier jedoch nicht mit. Ein Minuspunkt auf meiner Liste.
Trotzdem ein brauchbares Tool, das einem hilft, auf dem Laufenden zu bleiben.
21. Jan
Wie im offiziellen Google Wave-Blog heute Nacht mitgeteilt wurde, werden demnächst (es heißt noch diese Woche) zwei neue Features vorgestellt:
Wave-Teilnehmer können auf Read-Only gesetzt werden. Somit können diese zwar die Inhalte der Wave lesen, selbst aber nichts dazu beitragen.
Aus dem Playback heraus kann ein Restore auf einen früheren Stand einer Wave durchgeführt werden. Und zwar nicht unter Verlust aller darauffolgenden Änderungen, sondern indem der wiederherzustellende Stand der Wave ans Ende der Historie kopiert wird. Dadurch sind auch fälschliche Restores wieder restorebar.
Ausserdem arbeiten die Entwickler an weiteren Features, die schon bald folgen sollen. Sie arbeiten zum Beispiel an einem Reply-only, das verhindern soll, dass Blips (also z.B. Textabsätze) von anderen Teilnehmern geändert werden können.
Die Ankündigung lässt sich im Post New features: Read-only and Restore im Google Wave-Blog nachlesen.
Wie ich gerade sehen konnte, sind beide Features bereits (in meinem Wave-Account) verfügbar. Also schon jetzt kann ich Read-only und Restore verwenden.